Seit Jahrtausenden tragen wir Frauen sehr altes Wissen in uns. Seit Jahrtausenden werden wir in unserer Kraft, Macht und Möglichkeiten beschränkt. Lassen uns beschränken, nähren alte Felder, machen uns selbst klein, lassen uns klein machen, auch unter uns Frauen geschieht es. Wir haben die Wahl, wir können dieses Feld weiter nähren oder es beenden. Der Beginn davon ist immer bei uns selbst, verändern wir das System in uns, erlauben wir uns wieder, wir selbst zu sein. Beenden wir das alte Spiel zwischen und Frauen, was Konkurrenz, Arroganz und Hässlichkeit der anderen Frau gegenüber, ist dies ein guter Beginn. Nur so verändert es sich auch im Deinem Inneren und dann auch Außen.

„Die beste Erde, um etwas zu säen und etwas Neues wachsen zu lassen, ist ganz unten. In diesem Sinne bedeutet es, den Nährboden zu erreichen, wenn wir am Boden liegen, auch wenn das sehr schmerzhaft ist.“ Clarissa Pinkola Estés

Und ja, es schmerzt, es schmerzt schon seit Jahrtausenden. Doch so wie es Clarissa Pinkola Estés in Ihrem Buch – die Wolfsfrau – beschrieben hat, liegt es an Dir und mir, die Erde neu zu säen und das Neue zu gebären und wachsen zu lassen. Meist geschieht es, wenn wir vom Leben geschüttelt, durchgerüttelt, Hin und Her geworfen werden. Wenn wir dann die Kraft haben und uns selbst die Erlaubnis geben, uns wieder zu verbinden, geschieht etwas ganz Wundervolles, wir erinnern uns. Das ist der Nährboden für einen Neuanfang, für die verschiedenen Zyklen, die in uns wirken, vom Mond unterstützt und von unseren AhnInnen begrüßt werden.

Seit Jahrtausenden und in allen Kulturen unterstützen sich Frauen gegenseitig. In vielen Kulturen waren und sind die Begleitung von Frau zu Frau, Frauenzusammenkünfte in der gegenseitigen, persönlichen Entwicklung normal. Geprägt durch das uralte Wissen der Frauen in der Anwendung von Kräutern, Jahreszyklen, schamanischer oder ritueller Begleitung. Über die Jahre hin weg, wurde dieses Wissen durch die unterschiedlichsten wissenschaftlichen, psychologischen und psychotherapeutischen Methoden – wie etwa Coaching, Therapie oder Reflektionsprozesse – bis heute angereichert.

Persönliche Aufgaben der Entwicklung begegnen uns alle, sie habe die Kraft, alles aus den Angeln zu heben, können uns handlungsunfähig und orientierungslos machen. Sie zeigen sich unnachgiebig in Zeiten von Krisen, Konflikten, Verlusten, Abschieden und Schwellenzeiten.

Durch unsere gesamte Lebensreise durchlaufen wir verschiedene Zyklen, heute richten wir oder auch unsere Seele diese nicht mehr nach dem alten Wissen der Jahreszyklen aus, sondern nach dem, was der Alltag, der Job, die Familie vermeintlich erwartet. Nicht selten gelangen wir damit an innere und äußere Grenzen.

Darin liegt darin eine große Chance, sowohl für uns als auch für die Gemeinschaft. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns wieder auf natürliche Art und Weise, mit den uralten Ritualen und Zeremonien zu verbinden und daraus unsere Kraft zu stärken, den Veränderungen aktiv gegenüberzutreten und letztendlich, eine Wandlung zur gegeben Zeit für uns selbst zu erhalten.

Lass uns gemeinsam erinnern, erforschen und integrieren. Das Wissen der Weiblichkeit ist da. Wir brauchen es nur empor zu heben.

Es ist faszinierend, sich mit der Weiblichkeit und all ihren Facetten zu beschäftigen. Zu entdecken, welche inneren Bilder tief in uns vorhanden sind, welche Märchen uns in jungen Jahren geprägt haben, wie die Märchen überhaupt genau so, wie wir sie fast alle kennen, entstanden sind. Ja, sogar, welche Intentionen sich dahinter verbergen. Um so wichtiger ist es, sich mit den eigenen Prägungen auseinander zu setzen, die Masken abzunehmen und die Pure Weiblichkeit wieder zu entdecken. Ohne Grenzen. Ohne Scham. Ohne – so kann es doch gar nicht sein. Komm mit mir, laufe mit mir gemeinsam durch das Alte Wissen, der Weisheit von uns Frauen. Lass uns entdecken. Erforschen. Erkennen. Da lassen und mit nehmen. Sei willkommen auf den FrauenKraftWege(n).

Von Frau zu Frau sei wild, frei, weiblich und erinnere Dich.
Alexandra – RitualFrau

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