Lass uns gemeinsam noch etwas tiefer in Rituale und Zeremonien eintauchen. Zeremonien wirst Du sicherlich, wie Rituale auch kennen. In einer Zeremonie, die durchaus mit einem Ritual verbunden ist, geht es oft um etwas „besonders feierliches“.

In alten Kulturen, waren und sind Zeremonien oft mit einer „höheren Stellung in der Sippe, im Clan“ verbunden. So werden dafür erwählte Frauen und Männer von ihren Stämmen zu „Medizinfrauen oder Medizinmännern“ berufen, durchlaufen verschiedene Herausforderungen, die so manches Mal schmerzhaft sein können. In dem zuvor genannten, lernen „AnwärterInnen“ bei einer bereits zeremoniell und initiierten Medizinfrau ihr Handwerk. In vielen Kulturen wird dies, ja, vielleicht sogar in diesem Moment, in dem Du meine Zeilen liest, vollführt.

Doch gehen wir in unsere Hemisphäre zurück, eine der bekanntesten Zeremonien ist das Ehegelöbnis, welches in der Kirche, unter freiem Himmel oder im eigenen Haus erfolgen kann. Ganz, wie es die Menschen für sich selbst wählen, gut, es gibt in manchen Familien, eine klare Vorgabe „in Gottes Haus“ und mit einem von der Kirche geweihten Priester. Im Verlauf dieser bekanntesten Zeremonie, gibt es bestimmte Regeln, Vorgaben und Abläufe, die es gilt einzuhalten.

Einen wahren Fundus, finden wir in der Antike, doch möchte ich in meinem Artikel nicht in das Gebiet der Archäologie soweit eintauchen, dass es zu Wissenschaftlich wird.

Denn für mich, meinen Erfahrungen und den Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben, steht der Wissenschaftliche Bestandteil nicht im Vordergrund, auch wenn er mit dabei ist (Erdung).

Es gibt unzählige Möglichkeiten auch wissenschaftlich an die Dinge heranzugehen, was ich auf meinem Blog nur partiell tun werde. Rituale & Zeremonien sind auch für mich etwas zutiefst „heiliges“ und bedarf immer eine längeren Vorbereitungszeit, lange Gespräch, langer und einer genauen Betrachtung des Sinns und Zwecks eines Rituals, einer Zeremonie. Daher gibt es bei mir auch keine DosenRituale, jedes Ritual und jede Zeremonie ist individuell.

So betrachte ich z. B. den Übergang vom Mädchen zur Frau, als besonders heilig und finde es wirklich sehr schade, dass es diese Zeremonie in Verbindung mit den Ritualen in unserer westlichen Gesellschaft nicht mehr vorrangig gibt.

„Rituale & Zeremonien sind für mich etwas zutiefst „heiliges“…“

 

Interessant ist, dass es hierzu eine wichtige Veränderung in unserer heutigen Zeit „endlich“ gibt, viele Frauen besinnen sich wieder auf alte Bräuche, Rituale und Zeremonien. Ich finde, dies hat absolut nichts mit Mainstream zu tun, solange es nicht Mega kommerziell angeboten wird. Natürlich verdienen wir auch an Ritualen und Zeremonien, doch die meisten von uns, führen dies mit einem natürlichen und „normalen“ nicht überzogenen Ausgleich durch.

Rituale und Zeremonien, so wie ich sie durchführe, geschehen im Kleinen. Die Vorbereitungszeiten sind ein für mich wichtiger Bestandteil, ich glaube ich erwähnte es bereits zuvor. Es ist Arbeit, etwas Heiliges und für diejenige oder für den, für den ich es durchführe, wird nicht einfach nur zum Konsumenten, es fordert ebenso eine Menge an Gedanken, Vorbereitung, Energie und Handlungen von dem Menschen selbst.

Wie Du siehst und sicherlich auch schon im Netz oder in Büchern gelesen hast, gibt es Rituale und Zeremonien, beides geht für mich „Hand in Hand“ und es ist eine wirklich magische Erfahrung.

Doch lasse mich an dieser Stelle, Dich auf etwas hinweisen: es ist gut zu wissen, dass Rituale und Zeremonien wirkliche Veränderung bringen und so manche Energie tief unter die Haut geht. Rituale sowie auch Zeremonien, werden nicht einfach Mal so zwischendurch gemacht.

Von Frau zu Frau sei wild, frei, weiblich und erinnere Dich.

Alexandra – RitualFrau

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