Die Feuerzeremonie ist die wohl bekannteste Zeremonie, das bekannteste Ritual. Es wird ebenfalls schon seit Jahrtausenden in verschiedenen Kulturen durchgeführt. Eine der bekanntesten Art und Weise, sind die Rauhnächte. Doch können wir die Feuerzeremonie für Wünsche und zur Unterstützung nutzen, wenn wir z. B. vor einer großen Veränderung stehen, wenn wir um die Kraft des Universums bitten.

Feuer steht seit Urzeiten für Transformationen, Feuer bietet uns die Möglichkeit uns zu reinigen, Situationen zu klären. Wir können uns von Altem lösen und Neues begrüßen. Wir nutzen ganz oft Feuerrituale/-zeremonien in unserem Alltag, im Kleinen, in dem wir Teelichter, Kerzen anzünden. Wir können es zu bestimmten Zeiten entzünden, wie etwas das Johannesfeuer, zu Voll- oder Neumond, Maifeuer (Beltane) und viele Gelegenheiten mehr.

Feuerrituale, so wie ich sie durchführe und viele andere, dienen dem Loslassen, manchmal auch der Trennung. Ein Feuerritual, eine Feuerzeremonie, manche werden laut aufschreien, bei meinem Artikel und sagen „da gibt es ja wohl unterschiede“ und ja, die gibt es, doch für mich ist es immer im Fluss, nicht voneinander getrennt. Für mich ist es eines der kraftvollsten Elemente, Feuer transformiert, löst, klärt und kann vergangenes wirksamer lösen.

Vertraue Dir, doch sei Dir gewiss, dass Feuer ein lebendiges Element ist
und so manches mal den eigenen Gesetzen folgt…“

 

Hier nun die 6 Tipps für eine Feuerzeremonie

Bitte sei Dir darüber bewusst, dass Feuer unberechenbar sein kann, also sorge bitte dafür, dass Du gut vorbereitet bist und nicht ein Feuer entfachst, was gegebenenfalls nicht mehr kontrollierbar ist. Mach es im Kleinen, nicht immer bedarf es einem großen Feuer, wie bei Beltane.

1. Absichtserklärung, was möchtest Du transformieren, loslassen?

2. Stift und Papier (bitte schreibe keinen Roman auf das Papier – in der Kürze liegt die Würze)

3. ein feuerfestes Gefäß

4. Streichhölzer oder Feuerzeug

5. Zange

6. Wasser

Vertraue Dir, doch sei Dir gewiss, dass Feuer ein lebendiges Element ist und so manches Mal den eigenen Gesetzen folgt, daher das Wasser.

Wenn Du dir bewusst bist, was Du transformieren, loslassen möchtest, dann schreibe auf ein Stück Papier, was es ist. Falte es ein paar Mal zusammen. Nimm zwei drei leichte Atemzüge, zentriere Dich, nutze das feuerfeste Gefäß und nutze die Zange (z. B. Räucherzange) nimm das Papier mit der Zange auf und zünde es mit dem Streichholz oder Feuerzeug an. Gerne kannst Du die Spirits, das große Ganze, die Große Mutter, das Universum, die Engel – was auch immer für Dich stimmig ist, bitten Dich zu unterstützen und dann zünde das Papier an. Lege es in die feuerfeste Schale und behalte es gut im Auge. Während es verbrennt, verglüht, denke daran, was Deine Absicht dabei ist. Bitte atme nicht den Rauch des verbrennenden Zettels ein, schmeckt nicht, riecht nicht gut und ist schlichtweg nicht gesund.

Wenn Du magst, zünde danach ein Dir gefallendes Räucherwerk an und bleibe noch ein bisschen in der Zentrierung.

Die Energien, die Dich unterstützen, ganz gleich welchen Namen, welche Bezeichnung Du ihnen gibst, freuen sich über ein „Danke“ für die Begleitung. Du kannst Deinen Dank laut oder innen im Stillen in Dir aussprechen. Du kannst es mit einer Geste, einer Verneigung oder einfach nur im Sitzen bekräftigen.

Öffne danach die Fenster!

Von Frau zu Frau sei wild, frei, weiblich und erinnere Dich.

Alexandra – RitualFrau

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